Vom See bis zum Berg

Ein Spaziergang auf der Ilkahöhe

11. März 2018.Christina.4 Likes.0 Comments

Vermutlich präsentiert sich das Voralpenland hier in einer seiner schönsten Formen: Von der Ilkahöhe, einer 726 Meter hohen Erhebung bei Tutzing, blickt man nicht nur über das schillernde Blau-Grün des Starnberger Sees, sondern kann bei gutem Wetter auch das atemberaubende Bergpanorama von der Zugspitze bis hin zu den Chiemgauer Alpen bestaunen. Zahlreiche am Wegesrand aufgestellte Bänke laden zum Verweilen ein – und der Alltag ist schnell vergessen.

Benannt ist die Ilkahöhe nach der Adligen Anna Maria Juliane Helene genannt “Ilka” von Wrede, die 1838 in Tutzing geboren wurde und für ihr herausragendes Engagement bei der Pflege verwundeter Soldaten des Deutsch-Französischen Krieges ausgezeichnet wurde. Zuvor hieß die Erhebung “Parzenbichl”, in Anlehnung an drei antike Schicksalsgöttinnen.

Antik wird es auch an einer ehemaligen Tempelstätte, von der heute lediglich eine kleine Schautafel zeugt: Zu Ehren des Verlagsbuchhändlers Georg Eduard von Hallberger, der ein Schloss in Tutzing besass und im Alter von nur 58 Jahren verstarb, errichtete seine Tochter jenes Denkmal auf der Ilkahöhe mit einer Bronzestatue des Vaters. Der Tempel wurde jedoch in den 1970er-Jahren abgerissen, nachdem er bereits stark beschädigt war.

Wer sich nach der leichten Wanderung stärken möchte, findet im ehemaligen Forsthaus Ilkahöhe und dem dazugehörigen Biergarten die beste Gelegenheit.

Hier finden Sie die Ilkahöhe

Bildrechte (c) thebavarianway.de

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